» Lukas‘ Happy End

Mein geliebter Lukas,

am 18. Januar 2018 habe ich über einen von einer Freundin geteilten Facebook-Beitrag erfahren, dass in Spanien seit auf den Tag genau neun Jahren ein Hund saß, der immer übersehen wurde und nie sein Zuhause gefunden hat. Dieses Wesen musste ich mir unbedingt anschauen und bin sofort dem beigefügten Link gefolgt. Da sah ich sie, deine tiefen Augen, die mich dahinschmelzen ließen. Mir war, als würde alles über dich und deinen Charakter in diesen Augen stehen…

 

Ich las ein wenig den Text über dich und griff ohne Zögern zum Hörer, um deine Vermittlerin anzurufen und mehr über dich zu erfahren. Schon beim ersten Anblick deiner Augen wusste ich, dass ich dich dort unbedingt herausholen und auf deinem Weg in ein neues Zuhause begleiten wollte – so wie ich es mir für viele weitere Hunde vorgenommen habe. Nach einem ausführlichen Gespräch mit deiner Vermittlerin Kerstin war ich mir umso sicherer: Ja, du musst kommen! Kerstin legte mir nahe, mir selbst noch etwas Bedenkzeit zu gönnen. Das hielt sie allerdings nicht davon abhielt, mir noch am selben Abend den Fragebogen für dich zuzusenden 😉.

Da sich auf Facebook so viele Menschen um dich sorgten und ich mit meiner erst einen Monat zuvor aufgenommenen Räude-Hündin sowie meiner sechs Jahre alten Spanierin alle Hände voll zu tun hatte, habe ich gewartet, ob sich nicht eine andere Stelle für dich findet. Zehn Tage nach dem ersten Telefonat habe ich also erneut nach dir und deinem aktuellen „Beziehungsstatus“ gefragt – leider hatte sich bis dahin nicht viel ergeben. Für mich stand somit mehr denn je fest, dass du zu uns drei Mädels kommen und unser Rudel vervollständigen könntest, bis du hier in Deutschland ein eigenes Körbchen finden würdest und in meinem Haus wieder Platz für eine weitere vergessene Pfote wäre.

Die Wochen vergingen und ich wusste nicht so recht, ob ich mich auf dich freuen oder hoffen sollte, dass sich im letzten Moment noch eine andere Pflegestelle oder sogar Endstelle für dich findet. Dutzende Male las ich den Text über dich auf deinem Profil durch und dachte immer wieder, dass diese Augen und dieser Text einfach nicht so richtig zusammenpassen. Und ja, ich gebe es zu, ich hatte auch Angst vor meiner eigenen Courage und großen Klappe, als junge Frau mit zwei Hunden einem stattlichen Wesen wie dir entgegenzutreten. Denn du kanntest den Aussagen von vergessene Pfoten zufolge nichts, was ein Leben in einer Familie ausmacht. Wie würde es werden, wenn du dich im Haus an gewisse Regeln halten musst, wie würdest du sein, wenn fremde Menschen kommen? Würdest du dich mit meinen beiden Hündinnen, die sich zwischenzeitlich auch noch ordentlich in die Haare bekommen hatten, verstehen?

Ich kann nicht behaupten, dass ich nur voller Vorfreude auf deine Ankunft gewartet habe, wie es vielleicht bei einem kleinen Welpen der Fall gewesen wäre. Kerstin sagte immer wieder, du seist ein „ernsthafter“ Hund. Trotz meiner Erfahrung mit noch deutlich größeren Briards blieb die Sorge, dass die vergangenen neun bis zehn Jahre aus dir einen vielleicht sturen, eventuell sogar aggressiven Artgenossen gemacht haben, der schwer zu erziehen und einzuschätzen ist.

Würde dir alles zu viel hier mit zwei jüngeren Hündinnen, die das Wort „Arthrose“ noch nie gehört haben und vielleicht gar nicht mit einem älteren Hund umgehen können? Wie würde sich deine Leishmaniose entwickeln, die zwar nicht aktiv ist, aber dennoch als unterschwellige Gefahr immer in dir lauern wird? Wird sie ausbrechen, wenn du in eine fremde Umgebung und ein neues Klima kommst? Ein langes Gespräch mit einer LM-erfahrenen Hundehalterin nahm mir diesbezüglich zumindest die Angst, dass du meine Mädels anstecken könntest.

So oder so, mein Wort stand, du würdest kommen. Und nachdem die letzten Hürden genommen waren, stand auch dein Ankunftstermin fest: 31.03.2018, 22:10 am Flughafen Düsseldorf. In den Tagen vorher habe ich letzte Vorbereitungen getroffen, Halsbänder gekauft und Freunde organisiert, die mich bei deiner Ankunft und der ersten Zusammenkunft mit meinen Hündinnen unterstützen würden.

In dieser Zeit warst du täglich bei mir: Auf meinem zweiten PC-Monitor konnte ich stets deinen hoffnungsvollen Blick in eine andere Welt sehen. So oft schweifte mein Blick nach links und mein Herz hüpfte, wenn ich an dich und diese großartige Chance für uns beide dachte. Bald würdest du da sein, die Welt hinter dem Zaun mit deinen großen Pranken entdecken und erfahren, wie es ist, nicht mehr jeden Abend verlassen zu werden.

Und dann war er da, der große Tag. Schon lange vor meiner Fahrt zum Flughafen hast du die größte Reise deines Lebens angetreten. Leider kannst du mir nicht erzählen, wie es für dich war, als deine langjährigen Betreuer Abschied von dir genommen haben, du in die große Reisebox gelockt wurdest und sich die Tür für so viele Stunden schloss.

Per WhatsApp und Facebook wurde ich ein wenig auf dem Laufenden gehalten und habe erfahren, dass du vor dem Abflug wohl sehr aufgeregt warst. Oh je… Wie würdest du sein, wenn du unsicher bist und nach einer Tagesreise in einer völlig fremden Umgebung landen würdest? Um sieben Uhr abends habe ich dann auch noch erfahren, dass die Katze meiner besten Freundin und Mitglied des „Whatsapp-Lukas-Empfangs-Komitees“ schwer erkrankt ist. Wir sind zusammen in die Tierklinik gefahren und mussten sie dort ihren letzten Weg gehen lassen. Und so seltsam es klingt, es war irgendwie tröstend, dass mit deiner Ankunft nahezu zeitgleich ein neues Leben beginnen würde.

Abgehetzt und mit gemischter Gefühlswelt kamen wir zu dritt am Flughafen an und trafen uns mit den anderen Familien und Helfern von Vergessene Pfoten. Wir alle warteten auf dich und die anderen drei Hunde, die in ihre neuen Familien ziehen würden. Die Nachricht über die erfolgreiche Landung kam und immer mehr Menschen strömten mit ihren Koffern aus dem Sicherheitsbereich.

Und dann kamen die großen Trolleys mit den Transportboxen – in einer davon warst du!

(Und bei der Erinnerung daran kommen wir immer wieder kleine Freudentränen. 🙂)

Als die großen Transportboxen von den Trolleys abgeladen waren, konnte ich mich endlich neben dich setzen und dir meine Hand zum Beschnüffeln entgegenstrecken. Natürlich hatte ich mich vorher mit ausreichend Leckerchen „bewaffnet“. Das Knistern der Verpackung ließ dich schnell aufhorchen und bereits nach den ersten Bissen war klar, dass „ausreichend“ ein relativer Begriff ist. Immerhin, mein Bestechungs­versuch zeigte Wirkung und dein erster Eindruck von mir war offensichtlich nicht allzu schlecht. So warteten wir scheinbar ewig, während die anderen drei Hunde aus ihren Boxen und in ihre neuen Familien entlassen wurden. Als wir dann endlich an der Reihe waren, wurde uns geraten, dich mit Transportbox nach Hause zu nehmen, da du während der Reise so aufgeregt warst. Ich hatte aber den Eindruck, dass du eigentlich sehr ruhig warst – ein wenig verunsichert, aber keinesfalls ängstlich oder nervös. Es war aber auch wirklich laut am Flughafen und du hattest eine so lange Reise hinter dir. Dennoch oder gerade deshalb hatte ich den Eindruck, wir würden in dieser fremden Umgebung einen guten Start haben.

 

 

Wie ich es mir vorab vorgenommen und tausend Mal durch den Kopf gehen lassen hatte, atmete ich nochmal tief durch und arbeitete an meinem souveränen und selbstbewussten Auftreten – du solltest ja von Anfang an Gewissheit haben, in starke Hände zu kommen. Während an dir herumgebastelt und das Geschirr angezogen wurde, sammelte ich mich, unterdrückte meine Aufregung und den letzten Rest meiner Anspannung. Die anderen Mitglieder deines Begrüßungskomitees sorgten für Wasser und ausreichend Bildmaterial, sodass ich nun die Möglichkeit habe, unsere kleine Foto-Love-Story hier aufzuschreiben. (Danke nochmal an dieser Stelle an Micha und Annelie für die nächtliche Unterstützung!)

Während die anderen Hunde ihre Papiere bekamen und letzte Formalitäten geklärt wurden, konnten wir uns etwas abseits in Ruhe kennenlernen. Ein schönes Gefühl, dich endlich ohne störende Gitterstäbe berühren und streicheln zu können. Du warst genau so, wie ich es beim ersten Anblick deiner Bilder erwartet hatte. Interessiert an deiner Umgebung aber nicht hektisch oder ängstlich. Wahrscheinlich hast du in deinem langen Leben auch schon so vieles gesehen, dass dich so eine kleine Europareise auch nicht mehr aus der Fassung bringen konnte.

Nachdem auch deine letzten Papiere und Medikamente ausgetauscht waren, machten wir vier uns auf den Heimweg. Mit einem etwas mulmigen Gefühl, dass ich jedoch erfolgreich vor dir verbergen konnte, schlängelten wir uns sicheren Schrittes durch das mittlerweile glücklicherweise weitestgehend leere Flughafengebäude zum (natürlich gläsernen) Aufzug. Von Beginn an hatte man das Gefühl, du hättest dein Leben lang kaum etwas anderes gemacht, als am Flughafen zu patrouillieren und deinem Frauchen auf Schritt und Tritt zu folgen. Ein herrliches Gefühl: 35 Kilo Kampfgewicht, die keinerlei Anstalten machten, irgendeine Geste anzuzweifeln oder sich der Führung zu verweigern. Von der ersten Sekunde an ein außergewöhnlicher Hund!

Gleich im Anschluss folgte allerdings schon die nächste Hürde: Mein Auto. Würdest du ohne Probleme einsteigen? Deine Arthrose merkte man deinem Schritt ein wenig an – ob du gelenkig genug sein würdest, um auf die Rückbank neben mich zu klettern? Und vor allem: Hattest du überhaupt Lust dazu, nachdem du stundenlang in einer engen Transportbox ausharren musstest und nun endlich wieder ein wenig Freiraum gewonnen hattest? Ich stieg zuerst ein und versuchte, dich zum Folgen zu animieren. Du folgtest… nicht. Na gut, also wieder raus aus dem Auto und einfach mal ein paar Minuten daneben stellen. Vielleicht würden Leckerchen dich zum freiwilligen Einstieg bewegen? Nein, auch das half nicht. Also blieb nur, nacheinander deine Vorder- und Hinterbeine ins Auto zu heben und dabei zu hoffen, dass du nicht nach mir schnappen würdest. Erstaunlicherweise hattest du nichts gegen meine Aktivitäten einzuwenden. So konnte ich kurz nach dir einsteigen und „Chauffeurin“ Annelie brachte uns sicher nach Hause. Während der Fahrt bist du in meinem Schoß eingeschlafen. ❤

Als wäre das noch nicht genug für einen Tag gewesen, erwartete dich Zuhause die nächste Überraschung – zwei Hundedamen, die so gar nicht auf nächtlichen Besuch vorbereitet waren…

Im Vorfeld habe ich lange überlegt, wie ich dich und die Mädels – eine zum damaligen Zeitpunkt von meiner Junghündin etwas eingeschüchterte sechsjährige Jagdhündin und ein kleiner Floh, der vor Menschen und der Welt „da draußen“ Angst hat – am besten zusammenbringen könnte. Im Notfall hätte mein großer Garten bereitgestanden, aber ich wollte lieber fremdes Gebiet nutzen. So ging Annelie, vor der Peta glücklicherweise keine Angst hat, schnell ins Haus, leinte beide Monster an und wir gingen zu sechst ein paar Meter den Bürgersteig auf und ab, um dann wieder gemeinsam ins Haus zu gehen.

Zuhause angekommen durftest du deine neuen Mitbewohnerinnen richtig kennenlernen und dein neues Reich erkunden. Wir hätten alle viele Reaktionen erwartet, aber nicht, dass du vollkommen entspannt sein und alles so hinnehmen würdest, wie es eben kommt. Es war, als hättest du schon immer in einer Familie in einem Haus gelebt. Nichts konnte dich verunsichern, alles schien für dich absolute Routine zu sein. Naja, nichts stimmt nicht ganz. Das ungestüme Verhalten von Peta war am Anfang neu für dich– offenbar hattest du nicht allzu viele Junghunde kennengelernt. Mit Momo hingegen bist du von Anfang an bestens klargekommen – sie ist für dich berechenbar, hat keine Flausen im Kopf, springt dir nicht sinnlos auf dem Rücken herum und weiß genau, was sie will. Obwohl du ihr größen- und gewichtstechnisch weit überlegen bist, hast du ihre Grenzen von Anfang an akzeptiert und Abstand gehalten. Eine Wohltat für die kleine Hundeseele, die sich in den Tagen zuvor einer launischen Peta ausgesetzt sah und ihre Führungsposition nach der Beißerei aufgegeben hatte.

Fortan lief Momo auch wie „Bruce Allmächtig“ in Haus und Garten herum. Sie konnte selber gar nicht glauben, dass sie ein so großes „Monster“ wie dich unter Kontrolle hatte – ein paar Tage später setzte sie sich in einer Auseinandersetzung sogar wieder gegen Peta durch und ist seitdem die unangefochtene Nummer 1. Aber zurück zu dir… Nachdem du am ersten Abend noch auf unsanfte Weise erfahren musstest, was „Glasscheiben“ und „bodentiefe Fenster“ sind, konnten wir alle beruhigt schlafen gehen. Dankbar gab es noch ein feuchtes Gute-Nacht-Küsschen, bevor du neben Peta und mir in deiner sicherheitshalber im Wohnzimmer aufgestellten Box endlich schlafen und die Geschehnisse verarbeiten konntest.

Der nächste Morgen war nicht minder aufregend. Hatten dich die Eindrücke am Vortag vielleicht überwältigt und nur kurz „lammfromm“ gemacht? Würdest du die Welt ausgeschlafen vielleicht doch ganz anders sehen und alles doof finden? Noch immer hatte ich den Text über dich im Hinterkopf, der deinen Charakter beschreiben sollte. Beispielsweise steht dort in einem Eintrag von 2011 „Fremde Männer findet er sehr unheimlich“. Nun war mit Micha aber noch ein fremder Mann im Haus, der bald aufstehen und zu uns kommen würde. Er kam und setzte sich auf die Couch. Auch das war für dich, als hätte es nie etwas anderes gegeben. Aber gut, ihn kanntest du ja auch von deiner letzten Nacht – meine Eltern standen noch aus und statteten uns ein paar Stunden später ihren ersten Besuch ab. Sie hast du auch schnell in dein Herz geschlossen. Und sie dich!

In den kommenden zehn Tagen musstest du dein Sicherheitsgeschirr noch tragen, denn ich hatte Angst, dass es doch noch irgendeinen „Trigger“ gibt, der dich reizt. Deine beeindruckend große Schnauze entpuppte sich aber primär als Möglichkeit, deinen Unmut nonverbal durch leichtes Hochziehen der Lefzen zu äußern – eine eindeutige und sehr eindrucksvolle Sprache, die selbst meine widerspenstige Peta schnell akzeptiert hat. So wurdest du völlig unerwartet zum besten Partner, den ich mir als Hundebesitzerin hätte wünschen können. Deine ruhige und besonnene Art, Peta Manieren beizubringen, ist wirklich unglaublich niedlich. Und ich sehe an deinem Schwanzwedeln immer wieder, dass dir diese Rolle auch Freude bereitet – umso mehr natürlich, wenn dein „Knigge für Junghunde“ ankommt und Peta sich deinem Wunsch entsprechend verhält. Aber auch, wenn Madame nach anfänglichem Akzeptieren doch nochmal umdreht und dir frech ins Gesicht grinst, nimmst du es gelassen hin und verlängerst deine Erziehungssitzung geduldig um eine weitere Runde.

In den nachfolgenden Wochen haben wir schon viel gemeinsam erlebt: Bei unserem Ausflug zum Rhein konntest du beweisen, welch großer Beschützerinstinkt in dir steckt. Menschen, die ich nicht „autorisiert“ habe, sind dir nicht geheuer und du bist, wie es schon der erste Blick in deine Augen auf dem Webseiten-Foto zeigte, jederzeit bereit, für „deinen“ Menschen durchs Feuer zu gehen. An unserem See hingegen fühlst du dich wohl und sicher. Auch zu fremden Hunden (auch Rüden!) bist du nett, solange sie es zu dir sind – andere kennst du aber auch zum Glück (noch) nicht. Und seitdem wir beim Tierarzt waren und du Schmerztabletten bekommst, läufst du schon fast wie ein junger Gott. Und manchmal, wenn es dir richtig gut geht, rennst du mit großen Schritten durch den Garten.

Es macht so viel Spaß, mit dir gemeinsam die Welt zu entdecken und zu sehen, wie du das Leben genießt. Jeden Tag bringst du mich mit deinen lustigen Aktionen zum Lachen. Deine ruhige, sanfte Art hat bisher jeden, der dich kennenlernen durfte, von deiner Einzigartigkeit überzeugt. Und man merkt dir an, wie schön du es findest, immer dabei zu sein. Im Garten, im Büro, neben dem Bett – deine Heimat ist da, wo ich bin und du folgst mir bei jedem Schritt. Dein größtes Hobby ist aber Schlafen. Das kannst du überall und innerhalb von Sekunden. Am liebsten liegst du unter meinem Schreibtisch, während ich – wie jetzt auch – Stunden auf die Tastatur einhämmere und dabei von deinem leisen Schnarchen begleitet werde.

Abschließend muss ich zugeben, dass dieses „Experiment“ weit mehr als nur geglückt ist. Ich hatte große Sorgen, dass es nicht funktionieren könnte mit uns, du vielleicht wirklich nur übergangsweise hier im Flur oder der anderen Etage leben könntest und im schlimmsten Fall sogar zurück nach Spanien gekommen wärest. Aber du hast mein Leben –  unser Leben – um so vieles bereichert und erleichtert. Deine ruhige, besonnene Art hat Momo wieder in ihre Rolle als (nach mir) stellvertretende Anführerin des kleinen Rudels gebracht und ich fühle mich viel sicherer mit dir an meiner Seite. Und deshalb, lieber Lukas, wirst du für dein – hoffentlich noch lange andauerndes – restliches Leben bei uns bleiben.

Willkommen in deinem Für-Immer-Zuhause, großer Schatz!

Ich hoffe, mit diesem „Brief an Lukas“ viele weitere Menschen überzeugen zu können, das „Wagnis Tierschutzhund“ einzugehen. Ja, Lukas ist alt, wurde positiv auf Leishmaniose getestet, hat Arthrose und ist auch kein kleiner, niedlicher Schoßhund. Aber er ist der allerbeste Hund der Welt!

 

Zum Abschluss dieser ersten Reiseetappe danken wir allen Wegbegleitern, Mutmachern, Helfern, Paten, Spendern und natürlich den Mitarbeitern und Mitgliedern von Vergessene Pfoten e. V. für diese einmalige Chance, gemeinsam in ein neues Leben starten zu können.

 

Lukas • Momo • Peta • Diana

Krefeld am 16.05.2018


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