03. Dezember 2015 | Taylor

Taylor hat sich problemlos in seiner Pflegestelle eingelebt. Er lebt mit mehreren behinderten und kranken Hündinnen und Rüden zusammen. Obwohl er Führungsqualitäten besitzt, wackelt er in keinster Weise am Thron des Alpharüden, dem er sicherlich überlegen wäre. Taylor geht sehr großzügig mit schwächeren Hunden um.

Genügend Jahre hat er im Refugio verschwendet. Er möchte die Welt erleben, spielen und toben. Taylor würde sich wirklich sehr über einen weiteren Hundefreund im Rudel freuen. Leider funktioniert das nicht so, wie er es gerne hätte, denn Taylor ist ebenfalls ein kranker Hund.
Er wurde in Deutschland durchgecheckt. Dabei wurde festgestellt, dass seine Hüfte vor vielen Jahren gebrochen sein musste. Er benötigt eine Femurkopfresektion, weil der schwere Hüftschaden mittlerweile anderweitig nicht mehr zu beheben ist. Taylor bekommt aktuell Schmerzmittel und kann nur kurze Strecken laufen. Treppen sind für ihn tabu. Die Operation kann ihm ein schmerzfreies Leben ohne Medikamente eröffnen, wobei er nie ein Langstreckenläufer werden wird.

Aber leider hat der liebevolle Rüde mit allen vier Pfoten gleichzeitig ins Pech gegriffen. Taylor hat zusätzlich Leishmaniose und ist zudem noch Allergiker, was ihm schwere Hautprobleme, vor allem an den Ballen (beeinträchtigt zusätzlich sein Laufen) und im Genitalbereich verursacht. Bei den Ausschlussdiäten steht er noch am Anfang, aber es sind schon erste Erfolge zu verzeichnen.
Vermutlich auch dadurch bedingt ist seine Blutgerinnung nicht im Normbereich und da schließt sich dann der gesundheitliche Teufelskreis: Solange die Blutgerinnung nicht in Ordnung ist, kann bei Taylor die Femurkofpresektion nicht durchgeführt werden.

Wir gehen aber vom besten aus und hoffen, dass die Operationen im nächsten halben Jahr durchgeführt werden können. Taylor braucht dann einen guten, erfahrenen Arzt und eine entsprechende Nachbereitung beim Physiotherapeuten, damit er wieder auf die Beine kommt. Taylor muss also über einen längeren Zeitraum betreut werden. Er kann nach der OP nicht alleine bleiben, auch nicht stundenweise.

Taylor sucht hundeerfahrene Menschen ohne Mitleid, die anpacken können, wenn Taylor behandelt werden muss. Er ist zwar ein großer Schmuser, entscheidet aber deutlich zwischen Kuscheln und Behandlung. Sein Vertrauen müssen sich sein Rudel und sein Tierarzt in diesem Bereich erst verdienen.

Wir wünschen uns natürlich sehr, dass Taylor trotz seiner „kleinen Baustellen“ eine Familie findet, die sich in ihn verliebt und ihn vom Fleck weg adoptieren möchte, aber wichtig wären auch Menschen, die sein Schicksal berührt und die evtl. eine Patenschaft übernehmen würden, um uns bei der Aufbringung der OP-Kosten zu helfen.

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