Vergessene Pfoten e.V.
Nur mit dem Unmöglichen als Ziel kommt man zum Möglichen
28. September 2022
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Zipi

RasseHerdenschutzhund
Altergeb. ca. 09/2012
GeschlechtRüde
Kastriertja
HerkunftSpanien / Andujar
AufenthaltsortSpanien / Andujar

Größeca. 78 cm
Listenhundnein
Katzenverträglichunbekannt

Vermittlungsgebietkeine Vermittlung
++ Zipi wünscht sich Paten! ++


Update 19.01.2022

Was wären wir nur ohne unseren großen, wunderbaren Zipi? Es ist immer wieder schön zu sehen, wie gut es ihm mit seiner Aufgabe im Refugio geht. Im November konnten nach zwei langen Jahren endlich wieder einmal einige unserer Teammitglieder aus Deutschland nach Spanien ins Refugio reisen und unsere Tiere besuchen.

Bei all den anderen Tieren, die kommen und gehen, sind die Tiere, die dauerhaft im Refugio bleiben, natürlich etwas Besonderes für alle Helfer. So ist Zipi, der seit über neun Jahren im Refugio lebt, eine Instanz wie es auch sein Vorgänger Almendron war oder auch sein Bruder Zape, den wir beim Blick auf Zipi noch immer schmerzlich vermissen.

Zipi kann im Refugio genau das ausleben, was ihm im Blut liegt, nämlich das Aufpassen. Und das macht ihn zu einem rundum glücklichen Hund und zeigt uns immer wieder, dass die Entscheidung, die Brüder in Spanien zu belassen, das Beste für sie war.

Inzwischen wacht Zipi mit Freundin Nikki über das Refugio und mit seinen neun Jahren merkt man dem großen Rüden langsam das Alter an. Es fällt ihm etwas schwerer aufzustehen, wenn die Gelenke im Winter etwas klamm sind, und er ist insgesamt ein wenig ruhiger geworden. Zipi bekommt nun Spezialfutter und Hyalurontabletten, um seinen Gelenken etwas Gutes zu tun. Seinen „Job“ nimmt Zipi nach wie vor sehr ernst und wir alle hoffen, dass er noch lange der wunderbare Beschützer unseres Refugios sein wird.

An dieser Stelle auch noch einmal ein großes Dankeschön an Zipis Paten, die uns dabei helfen, ihm ein artgerechtes und glückliches Leben zu ermöglichen!




Update 20.07.2020

Zipi, unserem großen Refugiowächter, geht es gut. Der letzte Bluttest war zum Glück so gut, dass Zipi aktuell keine Leishmaniosemedikamente mehr bekommen muss. Er zeigt glücklicherweise keinerlei Krankheitssymptome.

Es geht ihm aber nicht nur physisch gut, sondern auch psychisch. Nach dem plötzlichen Tod seines geliebten Bruders Zape war Zipi einfach nicht mehr derselbe... Erst seine neue Freundin Nikki brachte seine Lebensfreude zurück. Die beiden sind ein tolles Team und Nikki schafft es sogar, den sonst so coolen Zipi zum Spielen zu animieren. Es ist wunderschön, den beiden beim Herumtollen zuzusehen.

Wir alle – das gesamte deutsche und vor allem natürlich das spanische Team – lieben Zipi von ganzem Herzen. Er hat gemeinsam mit Zape Almendron als zuverlässigen Refugiobewacher abgelöst und, auch wenn wir all unsere Tiere lieben, sind die Aufpasser auf spezielle Weise etwas ganz Besonderes.
Wir hoffen sehr, dass Zipi noch lange seinem Job, den er so liebt, nachgehen kann und gemeinsam mit Nikki bei uns alt wird. ♥




01/2020





Update 06.09.2018

Zipi, einem unserer großen Refugiowächter, geht es im Moment gesundheitlich nicht so gut. Er ist sehr dünn, ruhiger als sonst und wurde positiv auf Leishmaniose getestet. Spezialfutter bekommen die beiden großen Brüder schon länger, damit wird Zipi jetzt gepäppelt. Er muss aber aufgrund der Leishmaniose Medikamente nehmen und zusätzlich etwas für die Leber, die durch die Leishmaniose in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Wir hoffen sehr, dass es unserem Großen bald wieder besser geht und die Medikamente anschlagen.




01.01.2014

Liebe Freunde der „Vergessenen Pfoten“,
Tierschutz bedeutet für uns nicht immer ein Zuhause für unsere Schützlinge zu finden, sondern auch Entscheidungen zu treffen, wie im Fall der Riesenbrüder Zipi & Zape. Nach langen Beobachtungen der beiden Brüder und Gesprächen mit unserem spanischen Team, haben wir uns dazu entschlossen, die Beiden aus der Vermittlung zu nehmen und ihnen ein sorgenfreies Leben in unserem spanischen Tierheim zu ermöglichen.

Die Vermittlung unserer Riesen gestaltet sich aus mehreren Gründen als sehr schwierig. Zum Beispiel haben die Brüder eine sehr enge Bindung zueinander. Besonders Zipi benötigt den Halt seines Bruders. Aus diesem Grund wäre nur eine gemeinsame Vermittlung möglich. Rassebedingt möchten die Jungs gerne arbeiten und selbstständig über ein Gelände wachen. Hier entscheiden sie, wer sich auf dem Grundstück bewegen darf und wer nicht.

Da die Beiden in unserem Tierheim groß geworden sind, lieben sie unsere Spanier und unsere Spanier lieben sie. Das Team wird immer freudig begrüßt und es kommt nicht zu Konflikten. In Deutschland ist es schwierig so eine "Herberge" für beide zu finden. Da Zipi & Zape einen sehr glücklichen und ausgelassenen Eindruck in unserem Tierheim machen, nehmen wir ihnen nicht das Glück einer Familie sondern lassen sie bei "Ihrer Familie".

Unser Tierheimgelände besteht neben den Zwingern aus einem weitläufigen Grundstück, das derzeit noch von unserem betagten Almendron bewacht wird. Sobald Almendron seine verdiente Altersruhe antritt, werden die beiden Jungs seine Nachfolger. Zipi & Zape werden somit allen „Vergessene Pfoten“- Freunden erhalten bleiben. :-)

Um die tägliche Versorgung der Brüder zu sichern, benötigen wir unbedingt Paten, die uns finanziell unterstützen. Da sind die Kosten für das tägliche Futter (die Riesen haben ihrer Größe entsprechend einen Bärenhunger... ;-) ). Dann die jährlichen Impfungen, Flohmittel und Wurmkuren. Zudem kann es immer zu unvorhergesehenen Tierarztkosten kommen, für die wir einen finanziellen Puffer benötigen.

Wer also ein Herz für unsere "Bärenbrüder" hat und sich an Ihrer finanziellen Unterstützung beteiligen möchte, ist als Pate herzlich willkommen. Selbstverständlich halten wir Sie mit Bildern und Updates auf dem Laufenden.
Vielen Dank, dass wir immer auf Sie zählen können.




Andujar, 11.11.2012

Huhuuuuu, wir sind Zipi und Zape! Wir sind Zwillinge, das sieht man ja wohl, oder? Aber keine Sorge, du musst nicht uns beide nehmen. Wir werden nämlich mal wirklich groß und Anfängerhunde sind wir auch keine, auch wenn wir noch so zuckersüß aussehen. ;-)

Wir sind nämlich Herdenschutzhunde. Deshalb brauchen wir eine Familie, die Erfahrung mit Herdenschutzhunden hat oder sich sehr intensiv mit dieser Hundegruppe auseinandergesetzt und sich informiert hat. Wir sind keine Anfängerhunde.

Herdenschutzhunde haben es im Blut, ihre Herde zu bewachen. Das heißt, dass sie ihre Herde bzw. Familie vor Fremden und „Eindringlingen“ verteidigen. Dies können Besucher, Freunde der Familie und der Postbote oder ein Passant beim Spazierengehen sein. Wir müssen konsequent und sorgfältig erzogen werden, damit unser Schutztrieb nicht in die falschen Bahnen gerät. Du musst uns zeigen, wer zu unserem Rudel dazugehört, Kinder, Katzen, Menschen, Meerschweinchen? Wenn wir das wissen, adoptieren wir alle diese Wesen und passen auf sie auf.

Lies doch mal hier ein wenig über Herdenschutzhunde in Familien:
http://www.mioritic-welt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=56&Itemid=65

Unsere Vermittlerin wird Dir auch gerne weitere Fragen beantworten!

Wo wir herkommen, wissen wir nicht mehr so ganz genau. Wir erinnern uns nur noch daran, dass wir in den Bergen in der Nähe von Andujár kauerten und nach unserer Mama riefen. Da waren wir gerade zwei Wochen alt!!! So klein und schon ausgesetzt.

Wir waren so traurig und hatten so viel Angst! Wir haben ganz furchtbar geheult und geweint, so laut wir konnten. Aber statt unserer Mama kamen zwei Menschen, die uns mitgenommen haben. Sie haben uns alle paar Stunden Milch gegeben, wie unsere Mama das gemacht hatte. Nun sind wir drei Monate alt und im Refugio mit all den anderen Hunden.

Es ist so toll hier! So viele Spielkameraden und viele davon in unserem Alter! Wir lieben Menschen und genießen jeden Moment, den wir mit Marga und ihren Helfern verbringen können.

Schmusen, kraulen, spielen – das sind die größten Dinge für uns! Hoffentlich finden wir bald zwei Familien, in denen wir uns den ganzen Tag kraulen lassen können!

In eine Wohnung gehören wir natürlich nicht, einen Garten solltest Du schon haben, mit einem Zaun drum herum. Du siehst, Du musst ein paar Voraussetzungen erfüllen, aber dann bekommst Du die treuesten Hunde der Welt – Pfote drauf!

Deine Zipi und Zape




Christian Slowak,
Monika Wittleben-Bucka,
Patricia Wegge,
Insa Janßen,
Stefan Schröder,
Michelle Syre,
Sabine Warzecha,
Kira & Theo Kirchhoff,
Dr. med. Susanne Tubis,
Gina Müller,
Berit Abelmann,
Brunhilde Wöhrle-Tambosso,
Thomas Schwieters und
Nicole Rubysz
haben Patenschaften für Zipi übernommen :o)
Herzlichen Dank hierfür!




11/2015





11/2013







01/2013





02/2013