Vergessene Pfoten e.V.
Nur mit dem Unmöglichen als Ziel kommt man zum Möglichen
8. Oktober 2026
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» Regenbogen


Maya

✝︎ 04.12.2025

Maya hat viele Wege zurückgelegt, bevor sie endlich Menschen fand, die ihr ein Zuhause mit Wärme und Sicherheit schenkten. Was für andere selbstverständlich scheint, war für sie ein kleines Wunder: Geborgenheit, Zuwendung, ein Platz, an dem sie ohne Angst schlafen durfte. Und genau dieses Leben durfte sie fünf Jahre lang genießen.

Sie war eine stille, zarte Seele, die trotz schwerer Vergangenheit Vertrauen fasste und ihren Menschen jeden Tag zeigte, wie viel Mut in einem kleinen Körper stecken kann. Mit ihrer Sanftheit berührte sie Herzen, mit ihrer Tapferkeit wuchs sie über sich hinaus.

Als ihre Krankheit stärker wurde, fehlte ihr irgendwann die Kraft weiterzukämpfen. Ihre Familie hat sie auf ihrem letzten Weg begleitet, in Liebe gehalten und dafür gesorgt, dass sie nicht leiden musste.

Nun hat Maya ihre Reise fortgesetzt – dorthin, wo Schmerz keine Rolle mehr spielt und Leichtigkeit wieder ihren Platz einnimmt. In den Herzen derer, die sie geliebt haben, bleibt sie jedoch für immer: als treue Gefährtin, als leises Glück, als mutige kleine Hündin, die ihr Leben endlich in Frieden beenden durfte.

Gute Reise, Maya. Du wirst so sehr vermisst.


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Mayas Familie schreibt zum Abschied:

"Bereits am ersten Tag als Maya zu uns kam war sie voller Liebe, Zuneigung, und Vertrauen uns gegenüber. Sie hat uns sofort in ihr großes Herz aufgenommen und war eine treue, ruhige, liebevolle Wegbegleiterin der letzten 5 Jahre. Die anfängliche Panik vor dem Verkehr in Köln hat sie mit der Zeit abgelegt, nur ihre Angst vor Bällen jeglicher Art konnte sie nicht loswerden. Zum Bedauern von kleinen Kindern, die immer mit ihr Ball spielen wollten. Aber so eine Art Hund war sie nicht. Dafür konnten kleine Kinder sie ohne Probleme streicheln, mit ihr schmusen, und sie beim Gassi gehen ganz alleine an der Leine halten. Jeder der Maya kennenlernte schloß sie direkt in ihr Herz, denn ihre sanfte Art machte es einem leicht. Wir wurden mehr als einmal gefragt, ob Maya überhaupt bellen kann. Konnte sie - wenn ihr andere Hunde zu nah kamen und sie das nicht wollte gab es eine Ansage, egal wie viel größere die Hunde waren.

Wir sind dem Verein mehr als dankbar, dass sie es ermöglicht haben, dass Maya in unser Leben gekommen ist. Sie hat mit uns Wanderungen in Österreich, Kanufahrten in Frankreich und im Spreewald, Schneeurlaube in Südtirol unternommen hat und so nicht nur unseren Alltag erheitert hat sondern auch alles drumherum.
Leider war Maya an Leishmaniose erkrankt und am Ende konnte ihr Immunsystem nicht mehr dagegen ankämpfen.
Sie wird schrecklich vermisst, dieser kleine Hund hinterlässt eine große Lücke in unseren Herzen."


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Sieh, wie alles so still ist
drüben in der Unendlichkeit,
wie leise ziehen die Welten,
wie still schimmern die Sonnen,
der große Ewige ruhet wie eine Quelle
mit seiner überfließenden unendlichen Liebe
mitten unter ihnen
und erquickt und beruhigt alles.

(Jean Paul)