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Vera

RasseMischling
Altergeb. ca. 12/2012
GeschlechtHündin
HerkunftSpanien / Andujar
Aufenthaltsort47249 Duisburg
Größeca. 42cm

29.03.2015

Heute haben wir die wunderschöne Mitteilung erhalten, dass unser geschundenes Seelchen Vera bei Ihrem Pflegepapa bleiben darf.

Vera ist nun schon so oft in Ihrem kurzem Leben enttäuscht worden und soll dies laut Pflegepapa nun nicht noch einmal erleben.

Das gesamte Team der Vergessenen Pfoten hätte sich nichts schöneres vorstellen können. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei dem Pflegepapa dafür bedanken.

Auch ein blinder Hund kann wieder richtig lebensfroh werden und das sehen wir nun Tag für Tag an Vera. Alles Gute kleine Maus, wir wünschen Dir nach Deinem schrecklichen Erlebtem nun ein ganz ganz tolles Leben in Deinem neuen Rudel.
Update 07.03.2015

Unser geschundenes armes Seelchen Vera fliegt jetzt in eine bessere Zukunft. Ihre Pflegefamilie in Duisburg wird ihr die Zeit und Ruhe geben, die sie braucht um wieder genügend Vertrauen in Ihre Umwelt zu erlangen. Unterstützung wird Vera von den drei vorhandenen Fellnasen bekommen.

Süße Maus, genieße die Geborgenheit und Liebe bei Menschen, wo du jetzt willkommen bist. Du hast es so verdient.

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Update 12.02.2015

Gestern hatte unsere tapfere Vera ihren großen Tag. Ihr Auge sollte operiert werden. Sie wurde in Narkose gelegt und es wurde vor der OP noch ein Ultraschall gemacht. Dabei wurde festgestellt, dass keine der Schrotkugeln direkt im oder am Auge sitzen.

Die Tierärztin beschloss daraufhin, das Auge vorerst zu erhalten, da Vera z.Zt. keine Schmerzen oder Probleme hat. Da es wohl noch minimale Sehkraft hat, ist es auf jeden Fall besser. Sollte Vera akut Probleme bekommen, muss neu entschieden werden.

Ganz herzlichen Dank für die Spenden, die für Vera eingegangen sind. Davon konnten die Kosten beglichen werden.

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Update 06.02.2015

Am Montag heißt es wieder Daumendrücken für unsere tapfere Vera. Dann steht nämlich ihre große Operation an, in der unser Tierarzt versuchen wird, möglichst viele Schrotkugeln aus Veras Schädel zu entfernen und somit ihre verbliebende Sehkraft zu retten.

Wir können bislang nur spekulieren, wie gut die OP gelingen wird und werden am Montag alle mit unseren Gedanken bei Vera in Andújar sein.

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Update 15.01.2015

Aufgrund Veras sichtbarer Wunden am Kopf wurden nun Röntgenbilder angefertigt, auf denen Schockierendes zu sehen ist: Jemand hat Vera in den Kopf geschossen! Ihr Schädel ist übersät mit Schrotkugeln!

Wir sind geschockt von der Brutalität und Skrupellosigkeit von Veras ehemaligem Besitzer. Auf welch grausame Art hat er sich seines ihm so lästig gewordenen Hundes entledigen wollen! Es ist ein wirkliches Wunder, dass die kleine Hündin dies nicht nur überlebte, sondern ihr Vertrauen in uns Menschen nicht verloren hat.

Nach anfänglicher Skepsis genießt Vera schon bald die Zuneigung der Menschen und schaut dabei, als könne sie gar nicht glauben, dass wirklich SIE gemeint ist...

Leider ist weiterhin unklar, ob unsere tapfere Vera ihr Auge behalten können wird. In einer aufwändigen und teuren Operation wird unser Tierarzt vor Ort nun versuchen, alle Schrotkugeln zu entfernen. Dies ist die einzige Chance, das Auge der tapferen Hündin eventuell retten zu können. Zwar stellt dies für unseren Verein eine finanzielle Belastung dar, zumal Vera derzeit nicht unser einziges Sorgenkind ist, doch wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, um Vera zu helfen!

Wir werden alles tun, um Vera ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen und für sie eine Familie zu finden, welche ihr all die Liebe gibt, die Vera so sehr verdient hat.

Vielleicht hat Vera Sie bereits ebenso gerührt wie uns? Melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin.

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Andujar, 22.12.2014

Unsere kleine Vera ist unser großer Notfall am Ende des Jahres. Sie muss ein unfassbar schreckliches Leben hinter sich haben – wir können nur erahnen, wie schlimm es wirklich war. Sichtbar sind jedoch ihre Schusswunden und die Veränderung ihrer Augen. Auf dem linken Auge ist Vera vollkommen blind, das rechte besitzt maximal noch wenige Prozent Sehkraft. Leider ist die Prognose für Veras linkes Auge nicht gut und es wird vermutlich entfernt werden müssen. Eventuell wird sie auch ihr rechtes Auge nicht behalten können.

Ein Mann las Vera in erbärmlichem Zustand auf den Straßen Arjonillas auf, nur 10 km von Andújar entfernt. Sie kauerte regungslos auf der Straße und hatte sich in ihr Schicksal ergeben. Zitternd erwartete sie ihr Ende und vielleicht hoffte sie noch, nicht noch einmal Schmerzen erleiden zu müssen, aber zu mehr war sie nicht mehr imstande.

Der Mann nahm Vera vorsichtig auf den Arm, wobei die kleine Hündin vor Angst schrecklich zitterte. – Immer wieder sind wir fassungslos, wozu Menschen, ob in Spanien, Deutschland oder dem Rest der Welt, in der Lage sind und was sie hilflosen Lebewesen antun.

Nach einigen Tagen konnte Notfall Vera ins Refugio einziehen. Sie lebt seitdem mit unserem Blanco zusammen, der ähnlich wie sie unvorstellbare Qualen erlitten hat und dennoch nicht seine Lebensfreude und das Vertrauen zu uns verloren hat und Tag für Tag den schmerzhaften Verbandswechsel über sich ergehen lässt, ganz so, als wüsste er, dass er dieses Mal an Menschen geraten ist, die es gut mit ihm meinen – vielleicht zum ersten Mal in seinem gesamten Leben.

In Blanco hat Vera einen wunderbaren und ruhigen Begleithund gefunden, der ihr hilft, sich in der gruseligen Umgebung des Refugios zurechtzufinden. Für Vera ist es als schüchterne und blinde Hündin sehr schwierig das Gebell der anderen Hunde einzuordnen und sich sicher zu fühlen.

Deshalb suchen wir für Vera DRINGEND eine Familie, in der sie zur Ruhe kommen kann. Ein verträglicher Zweithund würde ihr bei der Orientierung sehr helfen.

Vera hat einen zauberhaften Charakter und genießt derzeit vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben angstfrei ein Sonnenbad zu nehmen oder mit unseren Helfern zu schmusen.

Die kleine Hündin ist unheimlich sanft, dankbar für jede Zuneigung und beginnt ganz, ganz langsam ihre Angst abzulegen. Wir wünschen uns eine Familie für diese besondere Hündin, die Vera die Liebe schenkt, die sie bereits seit Jahren verdient hätte.

Veras Vermittlerin informiert Sie gerne darüber, was Sie bei der Haltung eines erblindeten Hundes beachten müssen und welche Besonderheiten es gibt. Generell ist zu sagen, dass sich blinde Tiere sehr gut in ihrer gewohnten Umgebung orientieren können und sich nahezu so sicher bewegen wie sehende Tiere.

Wir wünschen uns, dass Vera bald in einer lieben Familie zur Ruhe kommen kann und sie trotz ihres Handicaps die Chance erhält, die sie so sehr verdient. Bitte zögern Sie nicht, uns Fragen zu stellen. Wir geben Ihnen gerne Auskunft.

Frau Annette Thierfelder-Renk hat eine Patenschaft übernommen!
Herzlichen Dank :-)
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