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Juanito 

RasseBodeguero
Altergeb. 28.03.2006
GeschlechtRüde
HerkunftSpanien / Andujar
AufenthaltsortDuisburg
Größeca. 40 cm

06.07.2015

Heute bekamen wir ganz tolle Neuigkeiten von Juanitos Pflegefamilie: Der kleine Mann darf für immer bleiben und braucht sein Köfferchen nicht mehr einzupacken.
Die Familie hat Juanito so in ihr Herz geschlossen, dass sie den Kleinen nicht mehr missen möchten. Auch die vorhandene Hündin Chili lebt richtig auf, seit Juanito an ihrer Seite ist. Und wenn der Opa der Familie kommt, ist Juanito nicht mehr zu bremsen - zwischen den beiden hat sich eine dicke Freundschaft entwickelt.
Lieber Juanito, wir vom Team wünschen Dir alles Gute und Liebe in Deiner neuen Familie!

Update 01.06.2015

Juanito ist nun einige Tage in seiner Pflegefamilie, die sehr angetan von den kleinen Mann ist.

Juanito ist ein knuffiger kleiner Kerl. Dem Menschen gegenüber unglaublich anhänglich und verschmust, allerdings erfragt er auf typische Terrierart seine Grenzen, die er dann aber sofort akzeptiert.

Er will seinen Menschen einfach nur gefallen...andere Hunde (Hündinnen genauso wie Rüden), sind ihm schlicht und ergreifend total egal.

Zuhause möchte er gerne beschmust werden und wird da manchmal etwas rabiat der Hündin gegenüber, um das durchzusetzen. Es gibt aber kein Futterneid und im Bett kuscheln beide Hunde inzwischen auch schon miteinander.

Juanito ist ein lieber kleiner Kerl, der vom ersten Tag an stubenrein war. Wer den kleinen Mann kennen lernen möchte kann dieses in Duisburg machen.

Schreibt mir einfach eine Mail und ich leite alles in die Wege.




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Update 27.05.2015

Unser Juanito hat es geschafft. Er darf sein Köfferchen packen und in den Flieger nach Deutschland steigen.

In Duisburg wartet die Pflegefamilie und ein Hundekumpel ganz sehnsüchtig auf den kleinen Schatz.

Lieber Juanito wir wünschen Dir, dass Dein Köfferchen ausgepackt bleiben darf und Du in Deiner Pflegefamilie Deinen festen Platz findest.

Alles Gute für Dich, kleiner Mann. Dein Team der Vergessenen-Pfoten.

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Andujar, 02.01.2015

Bis vor ein paar Wochen hatten Sarita und Juanito ein wohl behütetes und warmes Zuhause. Ihr ganzes Leben lang lebten die Beiden bei einem alten Mann. Sarita seit 11 Jahren und Juanito seit 6 Jahren. Der alte Mann liebte die Beiden sehr und ihnen fehlte es an nichts. Sie wurden versorgt und bekamen ihre Streicheleinheiten. Sie führten ein glückliches Hundeleben und folgten ihrem Herrchen auf Schritt und Tritt. Wo auch immer er war, die beiden kleinen Fellnasen begleiteten ihn überall hin. Schöner kann man sich ein Zuhause nicht vorstellen.

Doch plötzlich änderte sich an einem Tag ihr ganzes Leben. Der alte Mann verstarb in seinem Haus. Auf einmal war niemand mehr da, der sich um die beiden Zwerge kümmerte und ihnen Streicheleinheiten gab. Die Beiden konnten es gar nicht verstehen, dass der alte Mann nicht mehr da war. Die Familie des alten Mannes lebt nicht in Spanien. Sie sind nur für die Beerdigung und die Formalitäten angereist. Als sie gesehen haben, dass auch zwei Hunde im Haus leben, stand für sie sofort fest, dass sie sich auf keinen Fall um die Hunde kümmern werden. Schon gar nicht würden sie die Beiden mit in ihr Haus nehmen.

Es gibt verschiedene Arten, wie die Spanier Hunde auf schnelle Art „entsorgen“. Entweder binden sie die Hunde vor einem Tierheim an (was sicherlich die beste Lösung ist), sie bringen sie in eine Perrera (Tötungsstation), sie setzen die Hunde irgendwo im Feld, Wald, Gebirge oder auf der Straße aus oder sie gehen mit den Hunden zu einem Tierarzt, damit er diese dann einschläfert. Für uns ist es immer wieder unfassbar, wie Menschen mit treuen Weggefährten umgehen.

Sarita und Juanito hatten Glück im Unglück. Marga wurde von Bekannten über die Geschichte der beiden Zwerge informiert und sofort stand fest, dass Sarita und Juanito ins Refugio ziehen sollten. Die Familie des alten Mannes hatte somit ein bzw. zwei „Probleme“ weniger. Marga holte die beiden Zwerge ab. Sie zitterten am ganzen Leib. Zu groß waren die Angst vor dem Ungewissen und die Trauer um den alten Mann.

Die ersten Tage im Refugio waren sehr hart für die Beiden. Sie vermissten den alten Mann sehr und trauerten lange. Ihr ganzes Leben haben sie in einem Haus gewohnt. Nun leben sie unter sehr vielen Hunden, was auch sehr laut ist und das machte ihnen anfangs große Angst. Die ersten Tage waren die Beide in einer separaten Box untergebracht, damit sie sich an die neue Situation gewöhnen konnten. Von Tag zu Tag wurde es besser und sie gewöhnen sich langsam ein.

Juanito ist ein witziges kleines Kerlchen. Er liebt es in der Nähe der Helfer im Refugio zu sein. Wenn er alleine ist hat er keinerlei Probleme mit anderen Hunden. Er kommt mit Rüden und Hündinnen gut zurecht. Wenn Sarita in seiner Nähe ist und ein anderer Rüde kommt Sarita zu Nahe, kann es ab und zu vorkommen, dass er Sarita beschützen will und den Rüden verjagt. Er spielt den großen Beschützer von Sarita. Das ist auch verständlich. Er lebt sein Leben lang mit ihr zusammen und hat diese Rolle wahrscheinlich schon bei dem alten Mann übernommen.

Wir hoffen sehr, dass Juanito bald ein tolles Zuhause findet. Die Trauer um den alten Mann sitzt bei ihm noch tief und im Refugio kann ihm nicht der Trost gespendet werden, den ihm eine eigene Familie spenden kann. Gerne kommt seine Freundin Sarita gleich mit, aber aus Erfahrung wissen wir, dass es sehr schwierig ist, zwei Hunde zusammen in eine Familie zu vermitteln.

Wer hat noch ein Plätzchen frei? Wenden Sie sich bei Interesse bitte an Juanitos Vermittlerin. Sie wird mit Ihnen alles Weitere besprechen.
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