Vergessene Pfoten e.V.
Nur mit dem Unmöglichen als Ziel kommt man zum Möglichen
17. Januar 2026
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Pelayo

RassePodenco
Altergeb. ca. 01/2025
GeschlechtRüde
HerkunftSpanien / Andújar
AufenthaltsortSpanien / Andújar
Größeca. 45 cm

13.12.2025

Der kleine Pelayo hat in seinem jungen Leben leider schon sehr schlimme Erfahrungen machen müssen.
Seine besondere Geschichte hat einen ebenso besonderen Menschen so sehr berührt, dass er diese ängstliche und im Tierheim völlig überforderte Fellnase sofort ins Herz geschlossen hat.

Lieber Pelayo,
du darfst dich auf ein liebevolles Zuhause freuen, in dem du in deinem eigenen Tempo ankommen und zur Ruhe kommen kannst.
Das vorhandene Rudel ist mega entspannt und hilft dir sicher dabei, irgendwann wieder zu vertrauen und das Leben so richtig genießen zu können.
Also pack schnell dein Köfferchen, denn du wirst schon sehnsüchtig im wunderschönen Wiehl erwartet.

Update 10.11.2025

Endlich ist die Pfote verheilt und Pelayo darf im Auslauf toben. Es wird aber noch eine Weile dauern, bis die OP-Wunde nicht mehr so empfindlich ist und er das Beinchen richtig belastet.
Durch die amputierten Zehen wird sich vermutlich eine dauerhafte Fehlbelastung zeigen, weshalb Physiotherapie sicherlich sehr gut wäre.

Aktuell merkt man Pelayo die Reizüberflutung an; so wirkt er nervös und verbellt fremde Besucher. Die bekannten Pfleger hingegen werden freudig begrüßt, von ihnen lässt er sich auch kuscheln.

Wir wünschen uns für Pelayo ein ruhiges Umfeld und Menschen, die Erfahrung im Umgang mit sensiblen Hunden haben und ihn nicht überfordern.

Gerne dürfen auch souveräne Hundefreunde da sein, an denen Pelayo sich orientieren kann.

Wo sind die Podenco-Freunde, die sich dieser Aufgabe stellen wollen?




Andújar, den 03.09.2025

"Hallo, ihr lieben Menschen da draußen,

ich heiße Pelayo und bin gerade einmal geschätzte acht Monate jung. Doch schon jetzt habe ich Dinge erlebt, die kein Hundekind jemals erleben sollte. Ich bin auf einem Feld in eine dieser grausamen Fallen getreten, die die Zehen meiner Hinterpfote zerquetscht hat – die Schmerzen waren unvorstellbar. Irgendwann wurde ich gefunden und in das öffentliche Tierheim in Linares gebracht. Dort sah zum Glück ein lieber Mitarbeiter sofort, dass ich in der Perrera gar nicht gut aufgehoben bin, und rief gleich Marga an, die versprach, mich aufzunehmen. So ein Glück!

Als ich ins Refugio gezogen bin, stand direkt ein Tierarzttermin an. Es gibt nun tatsächlich Menschen, die um mich kämpfen und sich dafür interessieren, wie es mir geht, ich kann es kaum glauben.

Der Tierarzt sagt, meine Zehen sind verloren, aber er gibt mir Hoffnung, dass mein Bein gerettet werden kann. Die Wunde heilt, Tag für Tag – und ich halte tapfer durch. Hoffentlich geht alles gut.

Trotz allem bin ich ein sanfter, liebevoller Podencojunge geblieben. Ich verstehe mich mit Hündinnen, Rüden und sogar mit Katzen – mein Herz ist groß und hat ganz viel Platz für alle meine Freunde.

Was ich mir wünsche? Ein Zuhause, in dem mich niemand mehr übersieht, in dem meine Narben keine Rolle spielen, sondern nur zählt, wie ich bin: ein Kämpfer mit einer zarten Seele, der endlich ankommen möchte.

Vielleicht darf ich bald bei euch das Leben entdecken? Das wäre so schön.

Hoffnungsvoll
Euer Pelayo"


Video Pelayo 09/2025