Vergessene Pfoten e.V.
Nur mit dem Unmöglichen als Ziel kommt man zum Möglichen
13. Februar 2026
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Pekin

RassePodencomischling
Altergeb. ca. 04/2024
GeschlechtRüde
HerkunftSpanien / Andújar
AufenthaltsortSpanien / Andújar
Größeca. 45 cm

10.01.2026

Kleiner Pekin, voller Freude können wir dir ins Ohr flüstern, dass dein großer Wunsch, in ein neues Zuhause zu ziehen, wahr wird. Du hast dich auf den Weg nach Nürnberg gemacht und wirst dort bereits voller Sehnsucht erwartet.

Deine neue Familie hat dich gesehen und sofort ins Herz geschlossen. Dass du fast blind bist, ist für sie überhaupt kein Problem – ganz im Gegenteil: Sie werden dich begleiten und immer an deiner Seite sein. Du bekommst alle Zeit der Welt, um dich in deinem neuen Leben zurechtzufinden, und darfst in deinem eigenen Tempo ankommen.

Auch eine weitere Fellnase wartet bereits auf dich und wird dir bei der Eingewöhnung sicherlich helfen. Kleiner Pekin, du wirst ein ganz neues Leben kennenlernen, in dem viele Abenteuer auf dich warten: über Felder und Wiesen, durch Wälder und hinein in ein liebevolles Zuhause.

Du wirst ein geliebtes Familienmitglied sein und es wird dir nie an Zuneigung und Liebe fehlen. Wir sind so glücklich, dass du nicht lange im Refugio verweilen musstest und schnell dein Zuhause gefunden hast.

Von Herzen wünschen wir dir das allerbeste Leben und freuen uns sehr, an deiner Entwicklung teilhaben zu dürfen.
Andújar, den 29.10.2025

"Hallo, ich bin Pekin,

ich bin ein junger Podi-Mix und mein Leben hat mich schon an Orte geführt, die kein Hund je kennenlernen sollte. In der Perrera in Linares saß ich zwischen all den Geräuschen, dem Stress und der Angst – und niemand wollte mich haben, weil ich fast blind bin. Ich wusste nicht, ob ich dort jemals wieder herauskommen würde. Doch dann kam Hilfe: Die Tierärztin María José hat mich gesehen und dank ihr durfte ich ins Refugio ziehen.

Hier fühle ich mich zum ersten Mal sicher. Ich höre Stimmen, die freundlich klingen, spüre sanfte Hände auf meinem Fell und rieche das Gras unter meinen Pfoten. Obwohl ich nur wenig sehe, komme ich gut zurecht – ich laufe nicht gegen Wände, erkenne Wege und Menschen an ihren Stimmen und Gerüchen. Der Tierarzt meint, dass ich noch ein bisschen sehen kann, und das erklärt wohl, warum ich mich so gut orientiere.

Ich bin ein sehr lieber, ruhiger und anhänglicher Kerl. Ich genieße Nähe, schmiege mich gern an meine Menschen und zeige ihnen jeden Tag, wie dankbar ich bin. Mit anderen Hunden verstehe ich mich gut – ob Rüde oder Hündin, ich bin hier freundlich zu allen.

Jetzt wünsche ich mir ein Zuhause, in dem ich einfach Pekin sein darf. Menschen, die mich nicht bemitleiden, sondern mich so annehmen, wie ich bin. Menschen, die Geduld, Liebe und Herz haben – und die wissen, dass man mit den Augen des Herzens oft am besten sieht."