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Milow 

RasseGalgo
AlterGeb. ca. 06/2010
GeschlechtRüde
HerkunftSpanien / Andujar
Aufenthaltsort41379 Brüggen
Größeca. 66 cm

01.05.2015

Heute ist ein ganz besonderer Glückstag für unseren zarten Milow. Sein Köfferchen wird in den Keller verbannt, er wird es nie wieder brauchen. Milows liebe Pflegefamilie hat entschieden, dass er für immer bleiben darf.

Lieber Milow, wir freuen uns so sehr für Dich, Du hast es so verdient. Ein ganz großes Dankeschön geht an Marion und Lothar, die in den letzten Monaten gemeinsam mit Milow durch Höhen und Tiefen gegangen sind und immer an ihn geglaubt haben und dadurch Milow seinen Weg aus der Angst zeigen.

Wir wünschen Euch, dass es jetzt nur noch bergauf geht und dass Ihr viele glückliche gemeinsame Jahre verbringt.
Update 04.02.2015

Wieder sind 2 Monate vergangen. Ein halbes Jahr lebt Milow nun schon bei seinen lieben Pflegeeltern in Deutschland. Er ist nach wie vor sehr ängstlich und reagiert auf unbekannte Reize in der Umgebung panisch.

Zwei Dinge machen Milow besonders Angst: Kinder und das Durchlaufen von Türen oder Eingängen. Milow wird noch sehr viel Zeit brauchen, um ein einigermaßen angstfreies Leben führen zu können.

Unser Dank gilt Milows Pflegefamilie, die ihn mit Liebe und Geduld auf diesem holprigen Weg begleiten und unterstützen.

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Update 05.12.2014

4 Monate lebt unser Seelchen Milow nun schon bei seinen lieben Pflegeeltern. Er macht nach wie vor Mini-Fortschritte, aber seine Ängste stecken so tief, dass es auch immer wieder Rückschritte gibt. Selbst auf kleinste Abweichungen im Alltag reagiert Milow sehr sensibel.

Wir hoffen so sehr, dass Zeit und Geborgenheit Milow helfen werden, seine Ängste loszulassen.

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Update 25.10.2014

Nun ist Milow schon fast 3 Monate in seiner lieben Pflegefamilie. Er macht immer wieder kleine Fortschritte, aber erst jetzt wird das Ausmaß seiner Ängste so richtig deutlich.

Es gibt auch wunderschöne Momente, dann, wenn er mit seinem Rudel in gesichertem Gelände rennen und spielen kann, aber kommt der Mensch ins Spiel, zeigt sich, wie verletzlich Milows Seele noch ist.

Halt und liebevolle Betreuung findet er bei seinen Pflegeeltern, die alles tun, damit Milow sein altes Leben vergessen kann.

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Update 15.09.2014

Unser schüchterner Galgorüde Milow macht jeden Tag kleine Fortschritte. Das Rudel in seiner Pflegefamilie hilft ihm enorm, sie alle haben Milow sehr gut aufgenommen und geben ihm Sicherheit und Halt.

Er beobachtet viel und das was er sieht gefällt ihm, denn das Vertrauen zu seinen lieben Pflegeeltern wächst täglich.

Letzte Woche wurden Milow zwei entzündete und vereiterte Backenzähne entfernt, die ihm wohl schon länger Probleme bereitet haben müssen. Er hat die OP und die Narkose gut überstanden und sein Gesichtsausdruck hat sich nach der OP deutlich entspannt.

Es ist einfach nur schön zu sehen, wie Milow langsam ins Leben zurückfindet. In ein Leben, dass nicht mehr nur von Angst beherrscht wird.

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Update 24.08.2014

Vor 3 Wochen durfte unser Milow seine Reise in seine liebe Pflegefamilie antreten. Für dieses ängstliche Seelchen ein großer Schritt.

Milow ist mit seiner eher zurückhaltenden Art ein wirklich ruhiges Familienmitglied. Er hat sich sehr gut ins vorhandene Rudel integriert und war von Anfang an stubenrein.

Mit ganz viel Geduld und Liebe und in ganz kleinen Schritten lernt Milow von seinen Pflegeeltern wie schön ein Hundeleben sein kann. Er liebt wie alle Galgos weiche Liegeplätze, so kuschelig gebettet kann er sich auch schon richtig entspannen.

Vor Kindern hat Milow große Angst, er muss mit ihnen in seinem früheren Leben sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben. Es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis Milow vertrauen und entspannter durchs Leben gehen kann, aber er bekommt die Zeit die er braucht.

Erste Früchte trägt die unendliche Geduld der Pflegeeltern aber bereits: Milow reibt sein Köpfchen an Pflegepapa, ein großer Vertrauensbeweis.

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Update 03.08.2014

Heute ist ein ganz besonderer Tag für unseren scheuen Galgo Milow. Nach 2 Jahren im Refugio, in denen er Schritt für Schritt etwas zutraulicher wurde, macht er sich nun auf den Weg in ein neues Leben.

Milow wird zunächst ein Pflegekörbchen bei einer lieben galgoerfahrenen Familie in 41379 Brüggen beziehen. Dort werden unserem zarten Seelchen 5 Hundekumpel zur Seite stehen und seine Pflegeeltern werden ihm ganz liebevoll zeigen, wie schön ein Hundeleben sein kann und ihn mit dem Alltag in einer Familie vertraut machen.

Lieber Milow, wir hoffen so sehr für Dich, dass Deine seelischen Wunden heilen können und Du einfach nur glücklich sein kannst.

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Update 23.02.2014

Fast 2 Jahre lebt Milow jetzt bereits im Refugio. Die Erinnerung an sein vorheriges Leben läßt den wunderschönen Galgo immer noch nicht ganz los, zu schrecklich muß es gewesen sein. Aber er gerät nicht mehr in Panik und faßt immer mehr Vertrauen. Marga ist sehr stolz auf ihn.

Milow ist ein wunderbares Seelchen, er ist freundlich zu Artgenossen und geht Problemen aus dem Weg. Seine Vermittlerin hatte im November ein wunderbares Erlebnis mit ihm. Sie stand mit dem Rücken zu ihm und spürte auf einmal eine ganz sanfte Berührung. Milow hatte sich ganz dicht herangetraut und sie kurz mit der Nase berührt.

Wir wünschen uns verständnisvolle Menschen für ihn, die ihm soviel Zeit geben, wie er braucht. Ein souveräner Hundekumpel oder auch mehrere :-) , würden ihm zusätzlich mehr Sicherheit geben.

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Update 17.02.2013

Hallo, ich der Milow, möchte mich mal wieder kurz zu Wort melden. Ich bin immer noch sehr schüchtern und halte mich im Hintergrund, um alles aus sicherer Entfernung zu beobachten. Ich bin sehr interessiert an Allem, das könnt Ihr mir glauben, aber sicher ist sicher.

Bei den Helfern vom Refugio bin ich schon etwas entspannter, lasse mich berühren, aber bei Fremden halte ich lieber erst mal Abstand. Zu schlimm sind meine Erfahrungen mit Menschen in der Vergangenheit.

Trotzdem würde ich so gerne eine eigene Familie finden, die Geduld mit mir hat und mir die schönen Seiten des Lebens zeigt. Bitte laßt mich nicht so lange warten und meldet Euch schnell bei meiner Vermittlerin.

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Update 12.09.2012

Hallo, ich bin es, der schüchterne Milow.
Jetzt wohne ich schon eine ganze Weile im Refugio bei den Tierschützern und es ist an der Zeit, ein wenig von mir zu erzählen.

Ich bin inzwischen von dem Quarantänezwinger in die normalen Boxen umgezogen. Dort gefällt es mir sehr gut und ich gehe auch abends brav mit den anderen Hunden vom Auslauf, in dem wir uns tagsüber austoben dürfen, in die Box zurück.

Marga sagt, ich bin ein ganz toller Hund, aber, da ich in meinem vorherigen Leben so Schreckliches erlebt habe, brauche ich viel länger als andere Hunde, um Vertrauen zu fassen. Sie vermutet, dass ich auch ganz schlechte Erfahrungen mit Kindern gemacht habe, denn ich reagiere sehr panisch auf ca 12 Jahre alte Kinder und zeige auch meine Zähne, wenn ich von ihnen bedrängt werde. Das geschieht aber nur aus meiner furchtbaren Angst heraus, ich würde niemals einfach so jemanden verletzen.

Ich wünsche mir so sehr ein eigenes Zuhause, mit Menschen, die mir Zeit lassen, mich an sie und alles Neue zu gewöhnen. Da ich so schreckliche Angst vor Kindern habe, wäre ein Zuhause ohne Kinder besser für mich.

Wenn Du mir meinen Wunsch erfüllen kannst, melde Dich bitte ganz schnell bei meiner Vermittlerin, ich würde gerne mein Herz verschenken...

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Andujar, 17.06.2012

Da stand ich eines Tages mit einer großen infizierten Verletzung am Hals und einem blutverschmierten Gesicht, plötzlich mitten auf dem Weg, der zum Refugio führte!

Ich war voller Panik, zitterte am ganzen Körper zutiefst erschrocken, aber fühlte mich schon so schwach und krank, dass die Tierschützer mich widerstandslos mitnehmen konnten!
Einige Tage vegetierte ich mit hohem Fieber wegen der Wundinfektion vor mich hin, aber der Tierarzt gab mir Medikamente und ganz langsam ging es mir von Tag zu Tag besser und ich erholte mich zusehends.
Inzwischen geht es mir schon viel besser, aber meine Angst ist geblieben, niemand hier weiß, was mir in meinem Leben bereits widerfahren ist, was Menschen vielleicht mit mir gemacht haben, weshalb ich solche Angst habe!!

Die ersten Tage konnten die Tierschützer mich nur an einer Leine im großen Auslauf spazieren führen, denn sonst hätten sie mich wieder einfangen müssen, da ich vor Angst sonst immer davon gelaufen wäre. Eine Woche später versuchten sie es ohne Leine, aber es war immer noch sehr schwierig mich wieder in den Zwinger zurückzuführen, ich hatte einfach immer noch zu viel Angst vor Menschen. Die Tierschützer nahmen sich jeden Tag so viel Zeit sie konnten für mich, um sich mir vertraut zu machen und jetzt gehe ich immer in die selbe Ecke vom Auslauf und warte dort auf sie. Das ist schon mal ein riesen großer Schritt, ......... ein Anfang :-))

Ich lebe zusammen mit Perez im Quarantänezwinger und dort können die Tierschützer mich sogar schon berühren, zwar meinerseits unter sehr großer Anspannung, aber immerhin ..... irgendwann fasse ich sicherlich mehr Vertrauen zu ihnen, ich brauche einfach viel länger als andere Hunde, aber Marga ist total davon überzeugt, das wird schon werden ............

Ich bin ein sehr ruhiger sanftmütiger Hund, verstehe mich mit den anderen Hunden und gehe Problemen aus dem Wege, ich kämpfe nicht mal ums Futter und das machen hier einige, das könnt ihr mir glauben!!
Aber wer schon mal in seinem Leben richtig hungern musste, der wird das sicherlich verstehen.......... aber wie gesagt, ich hungere lieber, als dass ich kämpfe!!
Marga sagt, ich habe einen sehr liebenswerten Charakter, bin halt nur sehr schüchtern und noch ängstlich, liege sehr gern im Gras und gehe gern spazieren :-)
Marga führt mich immer an der Leine zurück in den Zwinger und muss die Leine dann immer ganz exakt in dem Moment abmachen, wenn sie die Zwingertür öffnet, da ich sehr schnell versuche dort hineinzukommen.

Ich brauche eine Familie, die sehr viel Verständnis für meine Scheu und Ängstlichkeit hat, eine Familie, die meinen sanftmütigen und ruhigen Charakter zu schätzen und damit umzugehen weiß, eine Familie, die jetzt schon erahnen kann, was für ein wirklich großartiger Hund ich bin!!!

Ich bins, Milow und ich möchte endlich Menschen vertrauen und wirklich lieben dürfen, ich denke, das ist nicht zuviel verlangt vom Leben ........................ oder??????????


Gabi und Reiner Bauermann haben eine Patenschaft für Milow übernommen.
Vielen Dank :o)


03/2013











02/2013





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