Vergessene Pfoten e.V.
Nur mit dem Unmöglichen als Ziel kommt man zum Möglichen
29. Mai 2024
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Milo

RasseLabrador-Retriever-Mischling
Altergeb. ca. 04/2021
GeschlechtRüde
HerkunftSpanien / Andújar
Aufenthaltsort68519 Viernheim
Größeca. 58 cm

31.03.2024

In Spanien sah niemand, was für ein Traumhund Milo ist. Zwei Jahre hat es gedauert, bis er die einmalige Chance auf eine Pflegestelle in Deutschland bekommen hat, die für ihn die Rettung war. Sofort nach seinem Einzug konnte Milo zeigen, was für ein toller Hund er ist, und alle, die ihn kennenlernten, mochten ihn sofort – so auch Milos neue Familie. Nach dem ersten Treffen war die Begeisterung bereits groß und sie wuchs mit jedem weiteren Besuch.

Nun wird der freundliche Labradorrüde in Worms gemeinsam mit einem weiteren Labrador zusammenleben und kann sich sicher sein, endlich ankommen zu dürfen. Wir freuen uns sehr darüber, dass der wunderbare Milo nun ein so tolles Zuhause gefunden hat.

Hab ein langes und glückliches Leben, du Traumhund! Wir werden noch oft mit einem Lächeln an dich denken.

Update 02.03.2024

Unser süßer Milo lebt nun seit knapp zwei Wochen in seiner Pflegestelle und seine Familie kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus, wenn man sie zu Milo befragt.

Milo hat sich beeindruckend schnell in den Familienalltag integriert: Er ist bereits stubenrein, fährt problemlos Auto und steigt ganz selbstverständlich die Rampe ins Auto hinauf. Außerdem ist er unheimlich freundlich, liebt Menschen wie Hunde und ist sehr sozial. Er spielt gerne (am liebsten mit seinem Ball), lernt unheimlich schnell und geht bereits gut an der Leine.

Der Retrievermischling ist ein aktiver Hund, der vor Umweltreizen bislang keine Ängste zeigt und einfach fröhlich ist. Allerdings schreckt er bei manchen Bewegungen oder Geräuschen noch zurück, z.B. beim schnellen Bewegen der Leine oder bei unerwarteten Berührungen. Wir vermuten, dass Milo hier schlechte Erfahrungen mit seinen ehemaligen Besitzern gemacht hat und möglicherweise geschlagen wurde. Generell ist Milo kein Schmusehund im klassischen Sinne. Er sucht zwar viel Kontakt zu Menschen und lässt sich auch gerne streicheln, enge, schnelle oder übertriebene Berührungen schätzt der sensible Rüde jedoch nicht.

Mit dem zweiten Hund in der Pflegefamilie gibt es keine Schwierigkeiten, im Gegenteil, Milo orientiert sich sehr an ihm. Auch mit dem vierjährigen Sohn geht Milo von Anfang an sehr freundlich um.

Seine Pflegefamilie hat der Rüde aktuell noch sehr im Auge. Das Alleinebleiben wird nun in kleinen Schritten aufgebaut, es fällt Milo aber noch schwer zu glauben, dass seine Menschen wirklich zurückkommen. Hier ist noch weiteres Training erforderlich.

Wir hoffen sehr, dass die deutsche Pflegefamilie Milos Sprungbrett in ein langes und glückliches Leben ist.

Möchten Sie diesem Schatz ein eigenes Zuhause schenken? Dann melden Sie sich!




Update 17.02.2024

Milo, zweimal hat dich deine Vermittlerin in Spanien besucht. 2022 warst du ein lebhafter und fröhlicher junger Hund, der sich riesig über Besuch gefreut hat und endlich die Welt entdecken wollte. Zwölf Monate später war aus dir ein strubbeliger, für dein Alter viel zu ruhiger Hund geworden, dem der Glanz in den Augen abhandengekommen war.

Das Leben im Tierheim belastete dich sehr und wurde deinem warmen und zugewandten Wesen nicht im Ansatz gerecht. Umso glücklicher sind wir, dass du, lieber Milo, heute in die Arme deiner Pflegefamilie geschlossen wurdest und schon heute Abend in deinem eigenen weichen Körbchen schlafen wirst. Podenco Henry, der das Leben in Andújar aus eigener Erfahrung kennt, wird dir bestimmt beim Einschlafen zuflüstern, wie sehr sich auch dein Leben ab jetzt verändern wird.

Denken Sie, Milo könnte ihr Herzenshund sein? Dann melden Sie sich gerne, Milo freut sich über Besuch in seiner Pflegefamilie in Viernheim bei Mannheim!




Update 29.09.2023

Habt Ihr Euch schon gefragt, wie es wohl unserem Milo geht, nachdem seine Behandlung gegen die Leishmaniose begonnen hat?

Heute gibt es ein kleines Update zum freundlichen Retrieverrüden: Es geht Milo gut, die Medikamente wirken gut und die Autovakzintherapie hat begonnen. Heute hat Milo seine zweite Spritze bekommen und wir sind hoffnungsvoll, dass die Leishmaniose auf diesem Weg gut eingedämmt werden kann und Milo hoffentlich ein langes unbeschwertes Leben haben wird.

Natürlich braucht ein Hund mit Leishmaniose eine lebenslange Beobachtung und regelmäßige Untersuchungen, aber dies trübt Milos Lebensfreude nicht im Geringsten. Er ist nach wie vor ein Traumhund: freundlich, verschmust, aufgeschlossen. Würde Milo in einem deutschen Tierheim leben, wären sicherlich keine zwei Wochen vergangen, bis er ein Zuhause gefunden hätte.

Wir hoffen sehr, dass der nette Kerl trotz seiner Erkrankung bald ein Heim für immer finden wird.




Update 27.05.2023

Aufgrund von Milos Hautproblematik wurde der routinemäßige Test auf Mittelmeerkrankheiten vorgezogen, wobei Milo leider positiv auf Leishmaniose getestet wurde. Er wird nun medikamentös behandelt und in Kürze wird ebenfalls die Autovakzintherapie beginnen, bei der mit Hilfe einer Art Eigenimpfung das Immunsystem dabei unterstützt werden soll gegen die Leishmaniose zu kämpfen, um eine Schädigung der Organe zu verhindern.

Wir werden weiter über den Krankheitsverlauf berichten. Sollten Sie Fragen zu der Erkrankung oder dem aktuellen Gesundheitszustand von Milo haben, kontaktieren Sie bitte seine Vermittlerin.

Weiterhin wünscht der freundliche Rüde sich nichts sehnlicher als ein eigenes Zuhause, in dem er endlich zeigen kann, was für ein Herzenshund er ist.




Update 16.05.2023

Milo hatte vor wenigen Wochen im Refugio Besuch von seiner Vermittlerin aus Deutschland. Es ist ein Jahr vergangen, seit sie ihn zuletzt gesehen hat und leider traf sie Milo erneut im Refugio an. Der freundliche Rüde ist altersgemäß inzwischen etwas ruhiger geworden, hat von seiner Freundlichkeit und seiner Zuneigung Menschen gegenüber jedoch nichts verloren. Mit Vergnügen lässt er sich kraulen und so gerne hätte er noch viel mehr und regelmäßigere Zuwendung.
Inzwischen ist Milo ein wenig rauhaariger und auch kräftiger geworden.

Seit einigen Monaten hat Milo kahle Stellen an seinen Augen, einmal auch am Maul. Bisher ist unsere Tierärztin nicht sicher, was die Ursache dafür sein könnte, sie tippt auf eine Allergie. Mit Prednisolon behandelt heilen die Stellen gut ab. Eventuell ist hier eine weitere Diagnostik in Deutschland notwendig. Wir werden über die weitere Entwicklung diesbezüglich berichten.

Milo ist ein Hund, der bislang übersehen wird, obwohl er bereits als junger Hund mit einem Jahr ins Tierheim kam und er einen wirklich tollen Charakter mitbringt. Wir hoffen, dass er bald schon in einem eigenen Zuhause unter Beweis stellen kann, was für ein freundlicher und liebenswerter Hund er ist.

Haben Sie Ihr Herz an Milo verloren? Dann melden Sie sich bei uns!




Andújar, den 17.04.2022

Milos Abgabe im Tierheim hätte sich ebenso in Deutschland abspielen können: Als Welpe wegen seiner großen Niedlichkeit angeschafft, dann wurde der Hund größer, aktiver, pubertär und nach einem Jahr ohne Erziehung und Beschäftigung war er dann nur noch lästig und wurde kurzerhand in unserem Refugio abgegeben.

Milo ist ein völlig normaler einjähriger Retriever: sehr freundlich, sehr menschenbezogen, sehr aktiv und sehr arbeitswillig. Wir sind also auf der Suche nach Menschen, die Freude daran haben, mit ihrem Hund viel zu unternehmen und ihn zu beschäftigen.

Bei uns lebt Milo mit Rüden und Hündinnen zusammen und zeigt sich in seiner Gruppe als sehr verträglich. Gerne kann er also auch zu einem bereits vorhandenen Hund ziehen.

Wenn Sie sich einen freundlichen und aktiven Hund an Ihrer Seite wünschen oder Sie weitere Fragen zu Milo haben, kontaktieren Sie gerne seine Vermittlerin, die Milo im April im Refugio persönlich kennenlernen durfte.

04/2022