Vergessene Pfoten e.V.
Nur mit dem Unmöglichen als Ziel kommt man zum Möglichen
12. Februar 2026
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Myra

RasseMischling
Altergeb. ca. 11/2021
GeschlechtHündin
HerkunftSpanien / Andújar
AufenthaltsortSpanien / Andújar
Größeca. 35 cm

10.01.2026

Kleine Myra, wir freuen uns so sehr, dass du nicht allzu lange warten musstest. Alle haben mitgeholfen, dass du ganz schnell nach Deutschland reisen kannst. Nun hast du dein Köfferchen gepackt und deine Familie erwartet dich sehnsüchtig. Prinzessin wirst du ab jetzt sein, nie wieder werden deine Menschen dich im Stich lassen.

Du kamst im Refugio an und hast die Welt nicht mehr verstanden. Du warst es gewöhnt, bei Menschen zu sein und in einem weichen Bettchen zu schlafen. Du hast nicht verstanden, was mit dir passiert.

Zum Glück haben deine Menschen dich gefunden und du wirst es für den Rest deines Lebens gut haben.
Bald schon wirst du verstehen, dass du in Sicherheit bist. Dein Leben wird sich verändern und du wirst vieles lernen müssen, aber du wirst Zeit haben anzukommen. Sie werden dich lieben und dir alles zeigen. Ihr werdet Spaziergänge machen, viel Spaß haben und eine wunderbare Familie sein.

Myra, wir wünschen dir ein langes und erfülltes Leben. Lass bitte bald von dir hören.
Andújar, den 05.11.2025

Myra wurde vor ungefähr 2,5 Jahren mit drei Welpen in einem Erdloch gefunden und alle wurden von einer deutschen Familie adoptiert. Ob Myra die Mutter der Drei (zwei Hündinnen, ein Rüde) ist, ist unklar, da die Größenverhältnisse nicht stimmig sind.

Durch eine Veränderung der Lebensumstände muss die Familie kurzfristig dauerhaft nach Deutschland und hat keine Möglichkeit, die vier Hunde mitzunehmen.

Eine Hündin hat ein Zuhause in Spanien gefunden, die beiden anderen suchen, wie Myra, ein neues Zuhause.
Myra lebte in einer Familie mit drei größeren Kindern, kennt Leine und Geschirr ebenso wie Autofahren und ist grundsätzlich stubenrein. Natürlich ist es für die kleine, etwas moppelige Hündin eine extreme Umstellung von der Familie in das Refugio und wir können nur hoffen, dass sie nicht alles verlernt. Man muss aber leider sagen, dass Myra außerhalb von Familie, Haus, Grundstück und "ihren Welpen" nahezu nichts kennengelernt hat. Der Kontakt zu den Menschen war sehr eng, Myra schlief im Bett und war sehr kuschelig. Wenn sie allerdings von „ihren Töchtern“ genervt war, wurden diese, trotz deutlicher Größenunterschiede, zurechtgewiesen.

Bei der Ankunft im Refugio begann Myra zu knurren, sobald sie das Auto verlassen hatte, man bemerkte deutlich die Reizüberflutung.

Inzwischen lebt sie aber friedlich und den Umständen entsprechend zufrieden mit Nacho zusammen. Insgesamt scheinen Rüden unproblematisch zu sein, bei Hündinnen entscheiden Sympathie und Zurückhaltung.

Wir wünschen uns sehr, dass Myra bald wieder in einer Familie leben darf und endlich ihr endgültiges Zuhause findet.