» Zuhause gesucht


Abril

RasseBodeguero
Altergeb. ca. 09/2019
GeschlechtHündin
Kastriertja
HerkunftSpanien / Andújar
AufenthaltsortSpanien / Andújar

Größeca. 35-40 cm
Listenhundnein
Katzenverträglichunbekannt

VermittlungsgebietBundesweit
Schutzgebühr270 € zzgl. Transportkosten (ca. 110 €)
VermittlerinThekla Held
E-Mailt.held(at)vergessene-pfoten.de
TelefonBitte um Kontaktaufnahme per E-Mail

Andújar, den 16.03.2022

Unsere schüchterne Abril lebte gemeinsam mit Soraya auf der Straße. Die zwei Hündinnen waren sehr ängstlich und dem Mann, der sie entdeckte, gelang es nur mit viel Geduld, beide einzufangen. Da sich insbesondere Abril auch im Refugio weiterhin als beinahe panisch zeigte, zogen beide Hündinnen zur Pflege zu unserer spanischen Tierschutzkollegin Mary, wo sie bis zu ihrer Vermittlung bleiben werden.

Zu Mary hat Abril inzwischen Vertrauen gefasst und sie lässt sich von ihr sogar anfassen, bei allen fremden Menschen und Umwelteindrücken ist sie hingegen sofort wieder sehr ängstlich. Ein Spaziergang außerhalb des Gartens ist so beispielsweise noch nicht möglich.

Die kleine Maus benötigt unbedingt ein ruhiges Zuhause bei kompetenten und verständnisvollen Menschen, die wissen, wie sie einem solchen Hund Schritt für Schritt den Weg in ein möglichst angstfreies Leben ebnen können. Mindestens ein weiterer entspannter Hund wäre ebenfalls ideal.

Bei Abril wurde Leishmaniose diagnostiziert, deren Behandlung bereits begonnen hat. Auch wenn die Leishmaniose nicht heilbar ist, sollte dies kein Grund sein, die kleine Hündin nicht zu adoptieren, denn die Krankheit ist schon lange kein Todesurteil mehr, kann der Hund doch – ist er medikamentös gut eingestellt und weiß man ein paar Dinge zu beachten – ein langes und gesundes Leben führen. (Einen Überblick über die Mittelmeerkrankheiten finden Sie auf unserer Homepage, gerne können Sie aber auch mit Ihren Fragen direkt an uns herantreten.)

Sobald Abril sich besser eingelebt hat und weniger gestresst ist, würden wir sie gerne mit einer neuartigen „Leishmanioseimpfung“ behandeln, bei der aus den Kniekehlenganglien (Nervenknoten) des Patienten Flüssigkeit entnommen wird, welche dann in ein bestimmtes Labor geschickt wird, das aus dieser Flüssigkeit Fresszellen isoliert, die gegen die Leishmanien kämpfen sollen. Diese Zellen werden mit einer Flüssigkeit, die leishmaniosespezifische Antigene enthält, vermischt. So entsteht der sogenannte „Impfstoff“ für jeden Patienten individuell. Der Impfstoff aktiviert dann das Immunsystem und kann den Parasiten (die Leishmanien) erkennen und töten. Normalerweise verstecken die Leishmanien sich, aber durch diesen Impfstoff werden sie für das Immunsystem sichtbar und können von den Zellen aufgespürt und gefressen werden. Dies ist eine immunmodulierende Behandlung, die nicht toxisch (giftig) ist, sondern dadurch, dass es ein „Eigenimpfstoff“ ist, das Immunsystem optimal aktiviert und dem Körper genau sagt, gegen was und wie er kämpfen muss. Die Forschung ergab positive Ergebnisse in über 95 % der Fälle.

Wenn Sie vor den Herausforderungen "sehr unsicherer Hund" und "Leishmaniose" nicht zurückschrecken, sind Sie der Sechser im Lotto für unsere kleine Abril und wir freuen uns sehr über Ihre E-Mail! Bitte zögern Sie auch nicht, uns bei Nachfragen zu kontaktieren.
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