» Andújar hat es geschafft und benötigt nun Ihre Hilfe

Situationsbeschreibung ( Juni´08 ):

Die derzeitige Situation vor Ort gestaltet sich schwierig.

Die Tötung mußte, auf Grund einer Anordnung der Stadt, schneller geräumt werden als erwartet, so dass der Platz wo viele Hunde in Zukunft ihren Unterschlupf finden werden, noch nicht komplett fertig war.

Das Datum stand jedoch felsenfest.

Alles was bis zum 30.05.08 die Tötung nicht verlassen hat und „zuviel“ ist, sollte getötet werden.

Diese Nachricht erreicht die Tierschützer nur 7 Tage (!) vor dem Ultimatum und ca. 1 Monat vor dem geplanten Umzug.

Eine Katastrophe!

Würden es alle Hunde schaffen, würde der Umzug so viele Tage vor der dem geplanten Einzug funktionieren?

In dieser Zeit arbeiten alle Tag und Nacht, um so viele Hunde wie möglich retten zu können.

Dies reichte jedoch noch nicht aus.

Das Schicksal trifft einen immer unerwartet von allen Seiten.

Denn…

Der Wärter sammelte in dieser Zeit akribisch 40 Hunde. Er braucht nur knapp 2 Wochen dazu. Warum er dies tat und immer noch tut? Wir wissen es nicht. Ist doch sein Arbeitsplatz nicht gefährdet, denn eins ist sicher. Die Stadt Andujar wird ihre Tötung nicht schließen!   Die 40 Hunde nahmen Nuria und ihre Helfer mit ins Refugio. Jedoch war es für die Vielzahl der Hunde, die sich derzeit auf  ca. 150 belaufen, nicht ausgelegt.   Aber wer wollte in der Zeit entscheiden? Wer wollte einem Vierbeiner die Hilfe verwehren?   Das unglaublich wurde geschafft, die letzten Kraftreserven mobilisiert. Vielen Hunden konnte geholfen, einige wenige blieben zurück.  Wir hoffen, daß wir zusammen die restlichen vergessenen Pfoten befreien können, auch wenn dies eine Lebensaufgabe für jeden einzelnen von uns darstellt, aber wir geben nicht auf, solang diese wunderbaren Menschen vor Ort um jede Hundeseele kämpfen. Nicht zurück weichen vor der Brutalität der Menschen und dem Spot der Leute.   Zu dem Zeitpunkt als Marc die Tierschützer – für nicht ganz 2 Tage –  in Andujar besuchte waren 3 Helfer dort. Marga, die Tag und Nacht schuftete, Ana und Ricardo die nach ihren Arbeitstag ins Refugio kamen und ebenfalls bis spät in die Nacht arbeiten.  Junanji, Margas Mann und zudem ein wichtiger Helfer, fiel und fällt leider wegen einer schweren Arm Operation für einige Wochen aus. Nuria war für ein paar Tage in ihren wohl verdienten und dringend notwenigen Urlaub gefahren, genauso wie Angelines.

Die Tierschützer Andujar´s hatten in den vergangenen Tagen / Wochen nicht einmal die Minuten, um die „neuen“ Hunde zu fotografieren, Informationen an uns zu schicken, geschweige denn irgendwelche Vorbereitungen zu treffen.  Bis spät in die Nacht, sind sie mit der Verpflegung der Hunde, mit  Ausbesserungsarbeiten der Anlage rund um die Uhr beschäftigt.   Es ist der pure Wahnsinn wieviel diese Hand voll Leute Tag täglich leisten!

 

Die Anlage an sich:

Da nicht für jeden Platz in den 20 Zwingern der neu gebauten Anlage ist, verbringen einige Schützlinge den Tag in den Ausläufen, um dann Nachts in dem Gang des Refugios schlafen zu können.

Wenn die Hunde im Auslauf sind, kommt natürlich Langeweile auf und man fängt an zu graben. Um zu verhindern, daß sie sich unter die Zäune buddeln, mußte schnell eine Lösung her.

Steine… Schwere Steine… Ana, Ricardo und Marga schleppten in 2 Tagen über 1050 dieser Klötze, um den Zaun ausbruchsicher zu machen. Gegraben wird aber trotzdem :-)

Da es schon sehr heiß ist in Andujar, die Sonne auf der Haut brennt und keine Schattenspender in den Ausläufen zur Verfügung stehen, wurden Bettlaken an die Zäune gebunden, damit wenigstens diese ein wenig kühlenden Schatten spenden.

Ricardos ganzer Stolz sind seine unzähligen gepflanzten Bäume. Immer wieder versucht er in den großen Ausläufen Bäume zu pflanzen, aber… diese werden trotz Begenzung immer wieder ausgegraben ;-)

 

Dies war ein kleiner Einblick in die Geschehnisse vor Ort. Es gibt keine Worte, die diese Arbeit ausdrücken können, die dort geleistet wird.

 

Diese Anlage ist in jahrelanger Vorbereitung der Engel Andújars entstanden.

Sie kämpften über Jahre, um alle nötigen Genehmigungen zu bekommen und mußten viele Hürden nehmen, um es zu schaffen.

 

Zu Recht können sie Stolz auf sich sein, denn sie haben Mut bewiesen und kämpfen jeden Tag auf´s neue für die Hundeseelen Andalusiens.

 

Wir wollen helfen und wir müssen helfen, deswegen starten wir nun diesen Spendenaufruf, denn Andujar braucht Ihre Unterstützung!

 

Das Team der Vergessenen Pfoten e.V. ist kein Verein, der mit fortlaufenden Spendenaufrufen versucht wichtige Gelder zu sammeln.

Die momentane Situation veranlaßt uns nun jedoch, darum zu bitten.

Denn Andujar braucht Hilfe!


Bitte hilf mir!

Vida benötigt Hilfe


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